Am 25. August 2006 feierten wir ein großes Kinderfest zum Abschied der Bibby Altona. Der Film dokumentiert die Arbeit der ersten zehn Jahre und gibt einen kleinen Einblick in das Leben auf den Schiffen. Wir haben ihn wieder entdeckt als wir hörten, dass in Hamburg wieder über neue “Wohnschiffe” für Geflüchtete nachgedacht wird.

Unterstützer_innen

Unsere Arbeit wird derzeit ermöglicht von
  • vielen Spender_innen und Freund_innen
  • der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg
  • der BürgerStiftung Hamburg
  • der Jürgen Senpiel Stiftung
  • der preuschhofstiftung
  • der Stiftung :do
  • terre des hommes Eine Liste all unserer Partner_innen seit Beginn unserer Arbeit findet sich hier.
    Vielen Dank!
  • Jugendförderkurs in Altona

    Heute ist es schon ein „Traditionskurs“ – mit Hilfe der Margot und Ernst Noack-Stiftung in der BürgerStiftung Hamburg konnten wir einen überregionalen Jugendförderkurs in Altona etablieren. Dieser richtet sich in erster Linie an Jugendliche die einen Schulabschluss anstreben und begleitet diese zum Teil über einen langen Zeitraum, hilft aber auch bei Schulplatz und Ausbildungssuche. Hier ein Bericht direkt aus dem Kurs:

    Schon wieder ist ein halbes Jahr herum und es ist viel passiert. Ende des letzten Jahres hat wieder einer von uns seinen Hauptschulabschluss gemacht und wir waren mindestens so erleichtert und stolz wie er nachdem er sich monatelang darauf vorbereitet hat. Danach kam eine Phase, in der viele neue Gesichter kamen, einige gingen wieder, andere blieben. Eine zeit lang hatten wir einen kleinen Jungen bei uns, der als unbegleiteter Flüchtling mit seinem Bruder nach Deutschland gekommen ist und noch kein Deutsch sprach. Es war schön zu sehen, wie sich alle anderen Kinder und Jugendlichen des Kurses um ihn gekümmert haben, so dass es trotz des großen Sprachunterschieds gut funktionierte, zusammen zu lernen. So war es auch bei einem jungen Mädchen aus Angola, das seit ein paar Monaten bei uns ist und sich sofort mit einem gleichaltrigen Mädchen angefreundet hat. Jetzt machen die beiden regelmäßig Hausaufgaben zusammen und helfen sich gegenseitig. Wir haben mittlerweile eine so gute Gruppenstruktur, dass die Kinder und Jugendlichen sich gegenseitig unterstützen, je nach dem wo ihre Stärken liegen. So ist es nicht so, dass bloß die Kursleiterinnen sagen, was gemacht werden soll, sondern die Gruppe entscheidet gemeinsam, wie die Stunden gestaltet werden sollen.

    Gerade nach den größeren Reisen des Wohsnchiffprojekts kommen immer wieder neue Teilnehmer_innen dazu. Zuletzt gerade nach der Mädchenreise, die im April stattfand. Wir sind heute sechs feste Teilnehmer_innen, von denen die meisten aus Afghanistan kommen, aber auch aus dem Iran und eben aus Angola. Unsere jüngste Teilnehmerin ist elf, die älteste Anfang 20. So unterschiedlich die Aufenthaltsdauer in Deutschland ist, so unterschiedlich ist auch der Stand der Sprache. Einige sind schon länger hier und besuchen mittlerweile normale Schulen, andere sind gerade angekommen und sind noch in Vorbereitungsklassen. Es ist schön über einen größeren Zeitraum mitzukriegen, was für enorme Entwicklungen die Kinder und Jugendlichen machen. Und wir denken immer wieder, was für unglaubliche Leistungen sie vollbringen, obwohl es ihnen das deutsche Schulsystem wirklich nicht leicht macht.

    Je nach Bedarf kommen auch immer wieder Ehemalige vorbei, ob nur auf einen Tee oder wenn sie Hilfe bei etwas brauchen. Genauso passiert es oft, dass die Kinder und Jugendlichen Freunde oder Verwandte mitbringen, so dass immer etwas los ist bei uns.

    Wir entschieden uns Anfang des Jahres ein gemeinsames Buch zu lesen, was sich als nicht einfach herausstellte, da der sprachliche Unterschied zwischen allen noch zu groß war. Wir sind schließlich bei Kurzgeschichten gelandet, so dass alle mitmachen konnten. So versuchen wir weiterhin, den ersten Teil des Kurses gemeinsam zu gestalten, eben mit kleinen Geschichten, Diktaten oder der Dauerbrenner: Wortfindungsspielen. Außerdem haben wir herausgefunden, dass uns allen das Lernen mit dem Globus und dem Atlas großen Spaß macht. Oft ist es damit viel leichter beispielsweise zu erzählen wo man herkommt und wie man nach Deutschland gereist ist – und schon hat man eine kleine Geschichte auf Deutsch erzählt! Im zweiten Teil beschäftigen wir uns dann mit den Hausaufgaben und versuchen, dass sich alle gemeinsam helfen. Nach wie vor sind die Hausaufgaben ein großer Stressfaktor, so dass wir eigentlich den ganzen Kurs damit verbringen könnten. Aber es hat sich bewährt erst etwas gemeinsames zu machen, das Spaß macht, so dass man sich später besser konzentrieren kann und der Kurs nicht nur aus nervigen Pflichtaufgaben besteht.

    Zwischendurch versuchen wir Themen, die die Kinder und Jugendlichen im Unterricht behandeln, noch einmal aufzunehmen, um sie zu vertiefen. So waren wir zum Beispiel im Frühling mit dem ganzen Kurs im Museum für Kunst und Gewerbe und planen bald noch einmal einen Sommerausflug zu machen. Es wird immer wieder deutlich, dass die Themen in der Schule so oberflächlich behandelt werden, dass oft nur auswendig gelernt wird, ohne wirklich zu verstehen worum es eigentlich geht. Wir hatten das unter anderem mit dem Thema Kolonialismus, was wir dann versuchten, gemeinsam mit allen im Kurs noch einmal zu besprechen.

    Gerade letzte Woche hat wieder eine Schülerin von uns ihren Hauptschulabschluss geschafft. Dafür musste sie eine Präsentation über ein Praktikum vorbereiten, für die wir alle zusammen geübt haben. Sie sucht jetzt einen Ausbildungsplatz, letzte Woche haben wir schon Bewerbungen geschrieben und jetzt sind wir gespannt ob es geklappt hat.


    …weiterlesen » Jugendförderkurs in Altona

    Bibby hat Transfer!

    Am 25. August 2006 feierten wir ein großes Kinderfest zum Abschied der Bibby Altona. Heute bieten wir ein vielfältiges Programm in einigen der lagerähnlichen Folgeunterkünften und im Hamburger Stadtgebiet an.

    Der Film dokumentiert die Arbeit der ersten zehn Jahre und gibt einen kleinen Einblick in das Leben auf den Schiffen. Wir haben ihn wieder entdeckt als wir hörten, dass derzeit in Hamburg wieder über neue „Wohnschiffe“ für Geflüchtete nachgedacht wird.

    Wohnschiffprojekt goes Mädchenreise

    Im Mai war es so weit – die erste Mädchenreise des Wohnschiffprojekts konnte starten. Wie immer lassen wir hier das Team in einem eigenen Bericht zu Wort kommen. Die Reise wurde ermöglicht im Rahmen eines Projekts das unterstützt wird von Aktion Mensch, der preuschhofstiftung, der Sengpiel-Stiftung und terre des hommes. Vielen Dank!

     

    Unsere erste Mädchenreise! Das allein war schon Grund genug aufgeregt zu sein. Wir trafen uns wie gewohnt am Bahnhof, 25 Mädchen mit Koffern groß genug um Outfits für einen Monat unterzubringen.

    Anfang des Jahres hatten wir beschlossen eine Reise nur für Mädchen zu machen, da viele zu unseren bisherigen gemischten Ausflügen nicht mit durften und das Konzept ging auf. Unter dem Motto „Jeden Abend Mädelsabend“ ging es los Richtung Eckernförde, Ziel unserer Reise, mit seiner Jugendherberge direkt am Strand. Sobald die Betten verteilt, die Koffer ausgepackt und die Strandkleider angezogen waren gings sofort an den Strand. Einige konnten es gar nicht abwarten und liefen sofort ins Wasser inklusive Klamotten. Was dann kam zog sich durch jeden Tag, den wir unterwegs waren: Selfie Shooting! Hätten wir gezählt, wie viele Selbstportraits während dieses Ausflugs entstanden sind, wären wir wohl auf ein paar tausend gekommen, aber das Meer schien nun mal die beste Kulisse zu sein und Spaß machte es außerdem. Mit zusehends volleren Speicherkarten ging es wieder in die Jugendherberge, bereitmachen für unseren ersten…na? Klar, Mädelsabend. Zuerst einmal gab es eine Gesichtsmaske, dann wurde sich massiert und dann ging es ans Schminken und Frisieren. Dabei lockte ein Preis für das beste Team. Im Endeffekt brauchten wir Stunden, es wurde geglättet, gepinselt und getuscht was das Zeug hält, mit dem Ergebnis, dass wir 25 Gewinnerinnen hatten, die kurzerhand entschieden jetzt Party machen zu wollen. Also wurden Tische und Stühle zur Seite geräumt, Musik rausgeholt und los gings! Schließlich tanzten wir jeden Abend und mit den zunehmenden Feiern fielen auch die Kopftücher und wurden an der Hüfte zum Bauchtanz zweckentfremdet.

    Die nächsten Tage verbrachten wir viel am Strand, machten Ausflüge in die Stadt und gingen schwimmen. Einige spielten Volleyball, wieder andere spielten Karten. Die Abende verbrachten wir meist alle zusammen in unserem Gemeinschaftsraum und spielten oder tanzten bis wir nicht mehr konnten. Besonders schön waren die Momente, in denen sich Gespräche zwischen den einzelnen Mädchengruppen entwickelten. So wurde sich stundenlang darüber ausgetauscht wie unterschiedlich Hochzeiten gefeiert werden, wie ist es im Iran, im Irak, in Afghanistan oder bei den Roma? Was wird gegessen, was trägt die Braut, was wird verschenkt? Die Mädchen schafften es dabei ihre Scheu abzulegen und sich gegenseitig zu fragen, warum man beispielsweise ein Kopftuch trägt oder wie es sich mit einem Freund verhält. Trotzdem gab es auch immer wieder Vorurteile, die sich auch nicht immer auflösen ließen, über die wir dennoch versuchten eine Auseinandersetzung zu finden.

    Im Nachhinein betrachtet war es gar nicht die Tatsache, dass wir vor allem mädelstypische Sachen machen konnten, sondern vielmehr, dass sich alle so frei fühlten auch mitzumachen und sich zu äußern. So war es genauso schön zu sehen, wie alle miteinander tanzten, wie auch dass Themen besprochen wurden, für die es sonst vielleicht keinen Raum gegeben hätte.

    Am Ende waren sich alle einig, dass es gut war „mal nur unter Mädels zu sein“. Wir nehmen das zum Anlass nächstes Jahr wieder eine Mädchenreise zu planen und freuen und schon jetzt darauf.

    Spendendank

    Neben der Hilfe unserer Förderpartner_innen erhalten wir auch viele kleinere und größere Einzelspenden was uns sehr freut.

    In den ersten Monaten des Jahres senden wir darum einen Spendendank und eine Bestätigung über die Spendenhöhe an alle Spender_innen deren Adresse wir haben. Leider fehlt uns diese oft, so dass wir in diesem Fall keinen Brief senden können. Wenn ihr etwas spendet und an einem solchen Schreiben interessiert seid meldet euch bitte einmal per Mail oder Telefon bei uns. Wir schicken es euch dann sehr gerne zu.

    Hinweis auf zwei tolle neue Broschüren

    Nicht nur im Wohnschiffprojekt entstehen tolle Broschüren. Auf die zwei folgenden Broschüren wollen wir besonders hinweisen:

    we want our BaBa back CoverTitel Journey back to Lesvos

    Das Erste Improvisierende Streichorchester spielt wieder für das Wohnschiffprojekt!

    Am 22.12.2013 findet es wieder statt. Das traditionelle Friedenskonzert des Ersten Improvisierenden Streichorchester und wieder spielen die Musiker_innen für das Wohnschiffprojekt. Wir freuen uns sehr und laden herzlich ein: am 22.12. um 12 Uhr in der Kirche der Stille, Helenenstr. 14.

    Die Kirche ist ganz in der Nähe der St. Johanniskirche in der das Konzert in den vergangenen Jahren stattfand und man geht dort möglichst auf Socken. Damit der Konzertgenuss nicht durch kalte Füße gestört wird empfiehlt es sich dicke Socken mitzunehmen. Einige davon gibt es natürlich auch vor Ort.

    Wir freuen uns schon sehr mit euch gemeinsam das Konzert im neuen Ort zu hören 🙂

    Spätsommerreise nach Büsum

    IMG_0882

    Im Oktober ging es wieder los an die Nordsee – diesmal nach Büsum! Die Betreuer_innen schreiben dazu:

    Nachdem wir die ersten Kinder aus der Unterkunft im Billstieg abgeholt hatten, trafen wir uns am Bahnhof Altona, alle etwas aufgeregt, voller Vorfreunde und mit mehr Chips als Kleidung in den Taschen. Das erste Picknick erfolgte auch prompt auf der Bahnfahrt, die dadurch gleich viel schneller verging. Und dann waren wir angekommen in der Jugendherberge hinterm Deich, in deren Garten man das Meer schon riechen konnte. Nachdem wir auch die kritische Phase der Zimmervergabe erstaunlich entspannt hinter uns gebracht haben, ging es auch schon zum Abendbrot – und das konnte sich sehen lassen. Überhaupt wurde das Essen zum wichtigen Bestandteil unseres Ausflugs, so dass selbst den Köchinnen schließlich auffiel, was für gute Essende wir alle waren.

    Am nächsten Morgen nach einem (natürlich) ausgiebigen Frühstück wollten alle erstmal die Gegend erkunden und vor allem das Meer sehen! Dort angekommen stellte sich jedoch Ernüchterung ein: da war kein Meer. Verwirrung auf allen Seiten. Ist das Eis? Dürfen wir Schlittschuh laufen? Nachdem aber jegliche Versuche im Matsch endeten, war klar, das war die Ebbe und vor uns lag das Watt. Während wir also auf das Meer warteten erkundeten wir die Stadt und den Hafen und gelangten über Umwege schließlich wieder zum Strand und da war es endlich, das Meer. Den Nachmittag verbrachten wir bei strahlendem Sonnenschein mit Fußballspielen, wobei schnell klar wurde, wer von den Betreuer_innen gerne ins Team aufgenommen wurde und wer aufgrund zwei linker Füße lieber zum Schiedsrichter gemacht wurde. Am Abend nach einem abermals üppigen Mahl spielten wir alle Pantomime und das war ein großer Spaß, dicht gefolgt von stiller Post, die natürlich nie funktionierte.

    Am nächsten Tag gingen wir schwimmen – endlich, nur leider nicht im Meer, das war dann doch zu kalt, obwohl vor allem die Kinder darauf bestanden, dass es für sie keinen Unterschied macht, wo sie schwimmen würden. Die Betreuer_innen bevorzugten das örtliche Spaßbad. Dort angekommen war schnell klar, dass das Wellenbad die größte Attraktion darstellt. Danach quetschten wir uns alle zur Entspannung in den Whirlpool, den wir für den Rest der Zeit besetzt hielten. So gut wie diese Nacht haben wir lange nicht geschlafen.

    Am nächsten Tag stand eine Fangfahrt mit dem Kutter auf dem Programm, wir wollten raus fahren und die Netze auswerfen. Nachdem wir alle Pullover übereinander gezogen hatten, die wir finden konnten gings an Bord des Fischkutters „Hauke“ und wir schipperten aus dem Hafen in Richtung offenes Meer. Bereits am Hafenausgang wurden schon Delphine, Haie und sogar der Eiffelturm gesichtet! Und als dann die Netze geleert wurden und uns von einem Fischer in nordischer Manier jeder einzelne Fisch – noch lebend – vor die Nase gehalten wurde, waren auch die letzten von ihrer Seekrankheit abgelenkt. Doch der Höhepunkt waren die Krabben. Frisch gefangen und sofort gekocht waren sie ein Geschmackserlebnis, dass vor allem diejenigen unter uns die noch nie Krabben probiert haben stark beeindruckte. Noch auf dem Rückweg ertappten wir den einen oder die andere dabei, wie er sich eine Krabbe aus der Hosentasche zog. Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Fußballfeld, wobei die lebhafte Diskussion der Frage ob das jetzt ein Foul war oder nicht stets mindestens soviel Platz einnahm wie das Fußballspielen selber. Auch diesen Abend verbrachten wir wieder mit gemeinsamen Spielen, bevorzugt Mensch-ärger-dich-nicht und Monopoly. Ersteres führte vor allem dazu, dass sich richtig geärgert wurde und letzteres, gespielt nach eigenen Regeln, endete so manches mal damit, dass trotz frisch erfundener Regeln die Frage des Schummelns nicht geklärt werden konnte. Aber all das schien der Stimmung keinen Abbruch zu tun, im Gegenteil verstanden sich alle super und vor allem auch in Momenten wenn die Großen mit den Kleinen spielten merkte man, was für eine tolle Gruppe wir waren.

    An unserem letzten Tag machten sich als allererstes ein Teil der Gruppe Richtung Strand auf, um sich das Watt nochmal genauer anzuschauen. Nach der ersten großen Begeisterung für die verschiedenen Muscheln, wurden die Krebse, die in ihnen hausten zur eigentlichen Attraktion. Der eine oder andere Krebs wurde obdachlos, nachdem aber schnell festgestellt wurde, dass Krebse keine Idealen Haustiere sind wurden die armen Dinger wieder ausgesetzt.

    Inspiriert von so vielen Krebsen besuchten wir anschließend das Büsumer Aquarium, wo neben den Fischen der Nordsee auch um einiges größere Tiere zu sehen waren. Dabei beeindruckten vor allem die Giftigen, Gefährlichen wobei dem armen Hai kaum Aufmerksamkeit zukam, da er als zu klein abgetan wurde. Wieder draußen schien die Sonne so schön, dass wir nicht anders konnte als sofort ein Eis zu essen. Und so saßen wir da und genossen unseren letzten Tag im Hafen von Büsum mit Eis in der Hand, das genau wie unsere Zeit hier viel zu schnell zu Ende ging. Und somit können wir wohl alle K. zustimmen, wenn er sagt: „Das war voll cool, Digga!“.

    Die Reise konnten wir ermöglichen im Rahmen des von AktionMensch, der preuschhofstiftung, der Sengpiel-Stiftung und terrre des hommes unterstützen Projekts „Mein Recht da zu sein“ und mit Hilfe des Jugenderholungswerk Hamburg. Vielen Dank.

    IMG_0906IMG_0880IMG_0849

    taz-Panther: Das Infomobil hat gewonnen!

    Den Preis der Jury bekommt das Infomobil des antirassistischen Netzwerks Welcome2Europe (W2EU): Menschen, die in einem Ford Transit durch Griechenland fahren und papierlosen Flüchtlingen helfen. Aktivistin Salinia Stroux wird telefonisch aus Lesbos zugeschaltet. „Und das Infomobil fährt mit dem Strom der Flüchtlinge?“, fragt die Moderatorin. „Das ist kein Strom“, unterbricht sie die Aktivistin Sara Pfau, „das sind Menschen.“

    Wir freuen uns sehr und verweisen an dieser Stelle lediglich auf die Berichte in der taz, aus denen auch obiges Zitat entliehen ist:

    taz.panterpreis: das Infomobil ist in der Endauswahl!

    unter allen Vorschlägen für den taz.panterpreis hat es das Infomobil in die Endauswahl geschafft. Nun heißt es abstimmen und wir freuen uns natürlich sehr über jede Stimme!

    Der Artikel der taz findet sich hier: http://www.taz.de/!121036/

    und die Abstimmung hier: http://www.taz.de/!119570/

    Berichte zu Infomobil und Willkommensinsel auf unserem Blog finden sich hier: http://wohnschiffprojekt.blogsport.eu/category/auslandsprojekte/

    …und die Seite des Infomobils hier: http://infomobile.w2eu.net

    Große Frühlingsreise nach Husum

    Wir freuen uns, dass wir mit Hilfe der Aktion Mensch, der preuschhofstiftung, der Sengpiel-Stiftung und des Jugenderholungswerk Hamburg eine große Frühlingsreise nach Husum unternehmen konnten.

    IMG_7378

    Nach der gemeinsamen Anreise mit der Nord-Ostsee-Bahn wurde die Gruppe in der Jugendherberge empfangen und richtete sich ein. Da das Wetter nicht mitspielte konnte der gleich zu Anfang geplante Ausflug zum Strand erst am nächsten Tag stattfinden.

    Die Gruppe verbrachte den gesamten ersten Tag am Wattenmeer mit gemeinsamem Spiel und Erkundungen der Umgebung.

    Am Donnerstag stand das Schloss vor Husum auf dem Programm – alle wollten einmal ein echtes Schloss sehen, waren dann aber auch von dem Museum im Schloss positiv überrascht. Die Gruppe wollte gar nicht mehr gehen. Am Abend gab es eine gemeinsame Geburtstagsfeier mit Grillen.

    Der Freitag stand unter dem Motto des gemeinsamen Spiels. Unter anderem wurde ein gemeinsames Volleyball-Turnier veranstaltet und es wurden verschiedene andere Ballsportarten gespielt. Glücklicherweise machte hier auch das Wetter keinen Strich durch die Rechnung.

    Am letzten Tag vor der Abreise wurde gemeinsam viel gesungen und getanzt, außerdem gab es ruhigere Spiele wie Pantomime und auch ein kleines Schach-Turnier.

    Am Sonntag ging es dann nach einer Abschlussrunde schon wieder zurück nach Hamburg und das Betreuer_innenteam verabschiedete 25 glückliche Gesichter.

     DSCF0069 DSCF0211 DSCF0218 DSCF0221 IMG_2206 IMG_7333  IMG_7521 IMG_7533