Am 25. August 2006 feierten wir ein großes Kinderfest zum Abschied der Bibby Altona. Der Film dokumentiert die Arbeit der ersten zehn Jahre und gibt einen kleinen Einblick in das Leben auf den Schiffen. Wir haben ihn wieder entdeckt als wir hörten, dass in Hamburg wieder über neue “Wohnschiffe” für Geflüchtete nachgedacht wird.

Unterstützer_innen

Unsere Arbeit wird derzeit ermöglicht von
  • vielen Spender_innen und Freund_innen
  • der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg
  • der BürgerStiftung Hamburg
  • der Jürgen Senpiel Stiftung
  • der preuschhofstiftung
  • der Stiftung :do
  • terre des hommes Eine Liste all unserer Partner_innen seit Beginn unserer Arbeit findet sich hier.
    Vielen Dank!
  • Jahresbericht 2017

    Vorab

    Das Wohnschiffprojekt Altona setzt sich seit über 20 Jahren für den Schutz, die Unterstützung und die Förderung von jungen Geflüchteten in Hamburg ein. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt derzeit in den lagerähnlichen Unterkünften Billstieg und Berzeliusstraße. Die Angebote sind dabei in der Regel so konzipiert, dass die Kinder und Jugendlichen, wo immer es sich anbietet, aus der Unterkunft heraus die Hansestadt erkunden.

    Die Durchführung der Angebote wäre nicht möglich ohne vielfältige Unterstützung. Neben der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration wurde die Arbeit des Wohnschiffprojekts im vergangenen Jahr von der BürgerStiftung Hamburg, der Jürgen Sengpiel Stiftung, der Stiftung :do, terre des hommes und vielen privaten Spender_innen, darunter einige Hamburger Firmen, ermöglicht. Dank dieser Hilfe konnte das Wohnschiffprojekt Angebote für Kinder und Jugendliche aus den Unterkünften im Billstieg und der Berzeliusstraße, in Curslacker Neuer Deich und in Alsterberg durchführen. Darüber hinaus konnten überregionale Kurse, Feste und Reisen realisiert werden.

    Projektverlauf und Neuerungen in 2017

    Die Angebote des Wohnschiffprojekts sind allesamt etabliert und werden sehr gut angenommen. Im Jahr 2017 lag ein Schwerpunkt der Arbeit darauf, die bestehenden Angebote zu erhalten und weiter zu entwickeln.

    Für junge Geflüchtete aus der lagerähnlichen Unterkunft Billstieg konnten 6 wöchentliche durchgeführt werden. Jeweils ein Computerangebot für Kinder und eines für Jugendliche, ein Skateboardkurs für Kinder mit vielen Exkursionen, ein Sportangebot für Jugendliche, ein offenes Mädchenangebot und ein Beratungsangebot zur Berufsfindung. Zudem in monatliches Exkursionsangebot für Kinder und eine Mädchenreise.

    In der lagerähnlichen Unterkunft Berzeliusstraße konnten 4 regelmäßige Angebote durchgeführt werden. Ein Kindersportkurs, eine wöchentliche Kinder-Exkursion ins Hamburger Stadtgebiet, ein offenes Angebot für Jugendliche (Ausflüge, Spiele, Förderung in der Schule) und ein offenes Angebot für Mädchen.

    In der Unterkunft Curslacker Neuer Deich wurde wieder ein offenes Sportangebot für Kinder angeboten.

    in der Unterkunft Alsterberg konnte wieder ein Computerangebot für Kinder ermöglicht werden.

    im Hamburger Stadtgebiet konnte wieder im Winter das Schlittschuhlaufen und das ganze Jahr hindurch das Mädchenschwimmen angeboten werden. Außerdem konnte ein Jugendförderkurs in Altona durchgeführt werden und unser Angebot „Erste Schritte“ für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.

    Ausblick

    Das Jahr 2018 begann turbulent. Kurzfristig konnten wir ein Bewegungstraining übernehmen, das ein anderer Träger am Billstieg leider einstellen musste. Aus Gesprächen mit den Kindern wussten wir, wie gerne sie dieses wahrgenommen hatten. Wir konnten das Konzept erweitern, so dass es nun an Kindern aus beiden Unterkünften – Billstieg und Berzeliusstraße – zu Gute kommt.