Am 25. August 2006 feierten wir ein großes Kinderfest zum Abschied der Bibby Altona. Der Film dokumentiert die Arbeit der ersten zehn Jahre und gibt einen kleinen Einblick in das Leben auf den Schiffen. Wir haben ihn wieder entdeckt als wir hörten, dass in Hamburg wieder über neue “Wohnschiffe” für Geflüchtete nachgedacht wird.

Unterstützer_innen

Unsere Arbeit wird derzeit ermöglicht von

  • vielen Spender_innen und Freund_innen
  • der Aktion Mensch
  • der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg
  • der BürgerStiftung Hamburg
  • Conley's Helps!
  • der HIT Stiftung
  • der Jovita Kinder- und Jugendstiftung
  • der Jürgen Senpiel Stiftung
  • der preuschhofstiftung
  • der Ruckriegel Stiftung
  • der Sebastian Cobler Stiftung
  • dem Spendenparlament Hamburg
  • der Stiftung :do
  • der Stiftung Maritim Hermann & Milena Ebel
  • terre des hommes
    Eine Liste all unserer Partner_innen seit Beginn unserer Arbeit findet sich hier.
    Vielen Dank!

  • Unsere Mädchenreise im Oktober

    Mit Unterstütung von terre des hommes und dem Kinderbeirat Hamburg konnten wir auch im vergangenen Jahr wieder eine Mädchenreise durchführen! Hier ein Bericht und Bilder direkt von der Reisegruppe:

    Diese Reise war sehr, sehr lustig! Mit dem Zug fuhren wir nach Rieste, am Bahnhof wartete ein Wagen und nahm unser Gepäck auf. Dann erhielten wir eine erste Orientierung auf dem Land: große Höfe, Scheunen, kleine Bauernhäuser und Wege rechts und links sollten zur Jugendherberge führen … und wir zogen los. Wir mussten dann doch noch ein Stück querfeldein laufen und mit etwas Unterstützung durch GPS sind wir angekommen…

    Am ersten Abend machten wir Spiele zum gegenseitigen Kennenlernen. Am nächsten Tag haben wir am Morgen die Wasserskianlage besucht. Wir haben einen Neoprenanzug angezogen, dann eine Schwimmweste darüber, dann die Skier bekommen und erst mal viele, viele Fotos gemacht! Dann haben sich die ersten vier Freiwilligen gemeldet, stellten sich auf die breiten Bretter und eine nach der andern wurde durch die Anlage gezogen, unter lautem Gejohle und Zurufen.. Schließlich verlangten immer mehr von uns Neoprenanzüge und Bretter. Immer wieder landeten Mädchen im Wasser, versuchten es aufs Neue. Eine von uns wurde zur ‚Retterin‘: sie sprang immer wieder ins Wasser, um Mädchen ans Ufer zu ziehen. Zu guter Letzt hatten wir einige Runden geschafft und trotz kühlem Wetter zwei sehr aufregende Stunden verbracht!

    Am Nachmittag waren wir auf einem kleinen See und wurden in die Kunst des 3‘er Kanus eingeführt. Da hat die Sonne auf uns geschienen, das war sehr entspannend und ein guter Ausgleich für den aufregenden Vormittag. Für den Abend haben wir dann eine eigene Party geplant. Bis zu diesem Tag waren wir die einzigen Gäste der Herberge und wir wollten diese Zeit für unsere Party nutzen. Alle Mädchen haben sich schön gemacht! Wir haben zusammen arabische, persische, kurdische und afghanische Musik gesammelt für die Anlage und dann kistenweise Saft in den Partykeller geschleppt. Alle Mädchen haben viel getanzt! Es wurde so viel getanzt, dass am Morgen überall ein Stöhnen zu hören war: ‚Mir tut alles weh!‘

     

     

     

    Trotzdem schafften wir es – an diesem 3. Tag – raus zu einer Schlauchbootfahrt auf der Hase. Erst mal mussten wir einige Kilometer laufen bis zum Fluss, dort ließen wir 2 große Boote ins Wasser. Einmal auf dem Fluss hieß es unter uns nur noch: ‚Paddeln! Paddeln!‘ Wir mussten uns ducken unter tiefhängenden Zweigen, auch kleinere Stromschnellen kamen auf uns zu und dann es gab Zusammenstöße und ein bisschen Wettstreit der 2 Boote.. Es war spaßig und wir hatten ausreichend Zeit für Fotos … Nur das an Land Ziehen der Boote verlangte dann noch einmal unsere ganzen Kräfte.

     

     

    Abends wollten wir Hochseilklettern in einer Halle. Eine Trainerin erklärte Schritt für Schritt wie wir uns sichern und was uns auf 24 unterschiedlichen Parcours erwartet… Zum Glück hatten die meisten schon einen Riesenspaß an der übergroßen Rutsche in der Halle gehabt und waren richtig aufgewärmt. So versuchten wir uns fast alle am Hochseil – hoch oben über schwingende Leitern, schmale Balken und Seile! Ein tolles Gefühl! Anschließend musste noch ein Eis gegessen werden. Dann liefen wir äußerst entspannt abends im Dunkeln zur Jugendherberge zurück.

     

     

     

     

     

     

    Am nächsten Tag noch eine neue Herausforderung: es wurde Bogenschießen geübt. Dafür gab es auf dem Gelände der Jugendherberge eine kleine Anlage. Ein richtiger Profi klärte uns auf über Konzentration, Körperhaltung, bewusstes Sehen usw. und wir übten den ganzen Tag über in 4 verschiedenen Gruppen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Dann kam unser letzter Abend und wir haben noch einmal zusammengesessen im Mädchenraum, erzählt und gemeinsam ein Video geschaut.
    Wieder sind wir zu Fuß am nächsten Morgen zum Bahnhof gelaufen, unser Gepäck wurde gebracht, und – ziemlich müde und erschöpft aber zufrieden fuhren wir zurück nach Hamburg.

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