Am 25. August 2006 feierten wir ein großes Kinderfest zum Abschied der Bibby Altona. Der Film dokumentiert die Arbeit der ersten zehn Jahre und gibt einen kleinen Einblick in das Leben auf den Schiffen. Wir haben ihn wieder entdeckt als wir hörten, dass in Hamburg wieder über neue “Wohnschiffe” für Geflüchtete nachgedacht wird.

Unterstützer_innen

Unsere Arbeit wird derzeit ermöglicht von

  • vielen Spender_innen und Freund_innen
  • der Aktion Mensch
  • der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg
  • der BürgerStiftung Hamburg
  • Conley's Helps!
  • der HIT Stiftung
  • der Jovita Kinder- und Jugendstiftung
  • der Jürgen Senpiel Stiftung
  • der preuschhofstiftung
  • der Ruckriegel Stiftung
  • der Sebastian Cobler Stiftung
  • dem Spendenparlament Hamburg
  • der Stiftung :do
  • der Stiftung Maritim Hermann & Milena Ebel
  • terre des hommes
    Eine Liste all unserer Partner_innen seit Beginn unserer Arbeit findet sich hier.
    Vielen Dank!

  • Eine Fahrt in ein kleines Dorf – Mädchenreise im Mai 2015

    Im Mai fand auch die Mädchenreise statt – auch diese ermöglicht mit der Hilfe von Aktion Mensch, der Jürgen Sengpiel Stiftung, der preuschhofstiftung und terre des hommes – hier nun ohne Vorrede der Bericht vom Reise-Team:

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    Wir trafen uns alle am ZOB zur Reise mit unserem eigenen Bus – der sogar an der Anzeigetafel angezeigt wurde. Es war ein aufregender Moment für alle, da die Gruppe sich nur in Teilen kannte. Dann ging es los. Ab der Abfahrt von der Autobahn begann der abenteuerliche Teil der Busfahrt. Der riesige Bus schlängelte sich durch die ungeteerten und schmalen Feldwege Brandenburgs. Sowohl wir als auch der Busfahrer hatten sehr viel Spass. Endlich waren die 22 Mitreisenden – Oh Hoppla, 21 Mitreisenden- sicher in Preddöhl angekommen, wo wir von zehn heulenden Huskies freundlich empfangen wurden.

    Wir verteilten uns dann – unter einigem hin-und hertragen von Matratzen – auf die sechs schönen Zimmer. Und bald schon wurden uns vom Kaninchen bis zu Eseln und Pferden sämtliche Tiere und die gesamte Anlage des großen Hofes vorgestellt: Hier konnten wir uns die nächsten Tage überall frei bewegen.

    Zum Mittagessen wurden nur Kuchen und Kaffee aufgetischt , da war der Hunger beim Abendbrot um so größer, sodass wir zweimal in der Küche Nachschlag holen mussten!

    Zum Glück gab’s später noch Stockbrot am Lagerfeuer, wo dann doch noch alle satt wurden und zur Verdauung wurden noch schaurige Gruselgeschichten erzählt.

    Am Montag nach dem Aufstehen, musste erstmal Zucker organisiert werden, denn nur süßer Tee weckt richtig!IMG_0412 IMG_0360

    Nach dem Frühstück kam es mit einer leichten Verspätung zum ersten Treffen mit den Tieren -Hunde und Pferde – des Hofes. Eine Gruppe näherte sich den total überdrehten und kaum den Spaziergang erwartenden Huskies, die sich nichts schöneres vorstellen können als über die Felder zu rennen – natürlich im Schlepptau die Mädchen, die so nicht anders konnten als das selbe zu tun.

    Die andere Hälfte lernte erst mal sich den Pferden anzunähern durch striegeln und putzen. Zum Reiten gehört halt nicht nur sich durch die Gegend tragen zu lassen. Trotz anfänglichem Respekt den Grossen Tieren gegenüber wollten fast alle aufs hohe Ross, und dies mit unzähligen Selfies dokumentiert wissen.

    Nach dem Mittagessen war ein Ausflug zum Badesee geplant, auf dessen Weg nutzten wir die einzige Möglichkeit um an Eis zu kommen und plünderten den kompletten Eisvorrat der Dorfkneipe Preddöhls. Den Zuckerhaushalt wieder aufgefüllt schlenderten wir gemütlich zum kleinen See wo wir uns gemeinsam eine gute Zeit machten.

    Am Abend machten wir einen Filmabend, wo erst ein Kurzfilm von S. gezeigt wurde:

    Gut zu Wissen: Ein Besuch bei der Frauenärztin. Durch den Film wurde eine angeregte Diskussion und ein Gruppengespräch mit Fragenrunde geführt was wir alle sehr spannend fanden.

    Den darauf folgenden Spielfilm, sahen die wenigsten bis zum Ende, da der Tag mit so viel frischer Luft, Natur und Aufregung dann doch erschöpfend war.

    Am Vormittag des dritten Tages wechselten die Gruppen von den Hunden zu den Pferden und andersrum. Dieses mal stand ein Ausritt mit den Pferden an und die Hunde durften sich ein kühlendes Bad im kleinen Bach gönnen. Nach dem anschliessende Kuscheln mit den Hunden wurden wunschgemäss Spaghetti aufgetischt, und dieses mal nicht zu wenig!

    Dann war erstmal chillen angesagt und alle ruhten sich bei 23° an der Sonne aus, bis auf ein kleines Fotoshooting in den gelb leuchtenden Rapsfelder ringsum Preddöhl.

    Nach der Siesta gab’s eine Rally mit Fragen rund um den Hof, die nur durch ein kurzes aber heftiges Sommergewitter gestoppt werden konnte!

    Wie von der Gruppe gewünscht, kochte ein Teil derer für uns alle Abendessen und wir wurden mit afghanischen Leckereien verwöhnt bis uns der Bauch fast platzte!

    Im Anschluss gab es die Preisverleihung der Rally mit tollen Gewinnen und eine Abschlussdisko mit Tanz und Performance.

    Alles in allem wurde viel gelacht, diskutiert, man hat neue Leute kennen gelernt und es war durchgehend eine super Stimmung.

    Am Tag der Abreise gab es einen letzten Ausflug mit den Tieren, ein lang ersehntes hastiges gemeinsames Grillen und Essen unter freiem Himmel, bevor uns der Bus wieder nach Hamburg zurück brachte. Der Abschied war hart weil wir uns alle so aneinander gewöhnt haben aber wir hatten das Gefühl alle hatten viel Spass und sich vom Alltag erholt und freuen sich auf die nächste Reise!

    Wir werden die Frauen vom Hof nie vergessen! Sie haben uns jeden Wunsch erfüllt und ganz nebenbei haben wir gelernt mit den Pferden zu sprechen und die Hunde zu lieben.

    Gruppe

    Und es gab noch etwas Besonderes, wie ein Mädchen nun schrieb:

    Das Schöne an der Natur war, dass die Menschen mehr miteinander gesprochen haben (gezwungen waren, weil es keinen Empfang gab). Da wir nur Mädchen waren, waren wir mehr wir selber, das heisst, dass wir entspannter waren und schlappe Klamotten anziehen konnten somit auch frei rumlaufen konnten. Alles in allem waren wir sehr happy und haben unsere Sorgen sowie Schule vergessen. Wir wollen wieder ZURÜCK !!

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