Am 25. August 2006 feierten wir ein großes Kinderfest zum Abschied der Bibby Altona. Der Film dokumentiert die Arbeit der ersten zehn Jahre und gibt einen kleinen Einblick in das Leben auf den Schiffen. Wir haben ihn wieder entdeckt als wir hörten, dass in Hamburg wieder über neue “Wohnschiffe” für Geflüchtete nachgedacht wird.

Unterstützer_innen

Unsere Arbeit wird derzeit ermöglicht von
  • vielen Spender_innen und Freund_innen
  • der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg
  • der BürgerStiftung Hamburg
  • der Jürgen Senpiel Stiftung
  • der preuschhofstiftung
  • der Stiftung :do
  • terre des hommes Eine Liste all unserer Partner_innen seit Beginn unserer Arbeit findet sich hier.
    Vielen Dank!
  • Jahresbericht 2014

    Wie (fast) immer im April blicken wir zurück in einem kleinen Jahresbericht. Der Bericht des vergangenen Jahres findet sich hier.

    Ein paar Auszüge:

    Im vergangenen Jahr haben wir 14 wöchentliche Angebote durchgeführt und decken damit ein breites Spektrum ab. Dabei lassen sich klare Schwerpunkte in der Bildungsarbeit und in der Durchführung von Freizeitangeboten die in die neue Heimat Hamburg hinein gehen ausmachen.

    Die erste Mädchenreise des Wohnschiffprojekt war ein Riesenerfolg. Ein besonderes Zugehen auf die Eltern war im Vorfeld nötig, so dass auch Mädchen die an einer „gemischten“ Reise nicht hätten teilnehmen dürfen hier mitfahren konnten. So kam eine bunte Gruppe quer durch die verschiedenen Kulturen zustande, und keine der Teilnehmerinnen fiel aus oder sprang kurzfristig ab. Die Mädchen gaben dabei viele Impulse für die Gestaltung des Programms, so gab es einen „Mädchenabend“ mit Tanz und Styling aber auch viele lange Gespräche über den Umgang mit den Themen die sie beschäftigen in den verschiedenen Kulturen. Im laufenden Jahr wird es wieder eine Mädchenreise geben. Die Mädchen konnten sich hier bei der Suche nach einem Ziel einbringen und so geht es auf vielfachen Wunsch auf einen Bauernhof mit Pferden und Huskys.

    Angestoßen durch den Wunsch der Kinder im 2013 im Rahmen von „Mein Recht da zu sein“ neu geschaffenen Dokumentations-Team begannen wir im Frühjahr 2014 ein Skateboard-Angebot zu planen. Als die Mitarbeiter_innen zu Beginn der Planung in den anderen Kursen davon berichteten zeigte sich, dass der Wunsch nach einem solchen Angebot nicht nur in diesem einen Kurs besteht, sondern allgemein geteilt wurde. Heute haben wir mit dem Skateboard-Angebot ein attraktives Angebot für Kinder geschaffen, das am Wochenende den Billstieg verlässt und in der Gruppe mit Skateboard und dem ÖPNV die Stadt erkundet. Das mit Hilfe des Hamburger Spendenparlaments, der Ruckriegel Stiftung und Thomas I Punkt Moden realisierte Angebot eignet sich dabei sehr gut die Stadt zu erkunden und wird sehr gut angenommen, so dass wir diskutieren auch an anderen Standorten ähnliche Angebote zu schaffen. Heute – im April 2015 – freuen wir uns besonders dass das Angebot dank der preuschhofstiftung und CONLEY’S helps e.V. bis mindestens in den Sommer 2016 hinein gesichert ist.

    Der Bedarf an Angeboten wie sie das Wohnschiffprojekt durchführt ist nach wie vor sehr hoch. So lange es die Unterbringung von Flüchtlingsfamilien in lagerähnlichen Unterkünften gibt wird sich an dieser Tatsache auch nichts ändern. Leider wird es nicht möglich sein Angebote zu schaffen, die die mit der Wohnsituation einher gehenden negativen Folgen ausreichend abfedern. Dennoch und gerade deshalb sind der Erhalt der bestehenden Angebote und eine Erweiterung auch an neuen Standorten so wichtig. Die durch das engagierte Team und die geringe Größe des Vereins Wohnschiffprojekt Altona e.V. mögliche Flexibilität erwies sich hier auch im vergangenen Jahr wieder als Stärke. So konnten nicht nur kurzfristig neue Angebote geschaffen werden, ein deutliches Zeichen an die Kinder dass ihre Wünsche und Bedürfnisse ernst genommen werden, sondern auch viele Kinder und Jugendliche über die Kurse hinaus unterstützt werden.

    Leave a Reply

    You can use these HTML tags

    <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>