Am 25. August 2006 feierten wir ein großes Kinderfest zum Abschied der Bibby Altona. Der Film dokumentiert die Arbeit der ersten zehn Jahre und gibt einen kleinen Einblick in das Leben auf den Schiffen. Wir haben ihn wieder entdeckt als wir hörten, dass in Hamburg wieder über neue “Wohnschiffe” für Geflüchtete nachgedacht wird.

Unterstützer_innen

Unsere Arbeit wird derzeit ermöglicht von
  • vielen Spender_innen und Freund_innen
  • der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg
  • der BürgerStiftung Hamburg
  • der Jürgen Senpiel Stiftung
  • der preuschhofstiftung
  • der Stiftung :do
  • terre des hommes Eine Liste all unserer Partner_innen seit Beginn unserer Arbeit findet sich hier.
    Vielen Dank!
  • Hamburg gegen Rassismus

    Das Wohnschiffprojekt unterstützt die Bundesweite Demonstration gegen Rassismus und Ausgrenzung am 6. April 2013 in Hamburg. Aus dem Aufruf:

    Hamburg – das Tor zur Welt?
    Hamburg gibt sich als weltoffene Stadt (und Tor zur Welt). So verkündete der Bürgermeister Scholz zum Naziaufmarsch am 2.6.2012 wie tolerant Hamburg doch sei.
    Dabei ist es die SPD, die trotz vorheriger Kritik als Oppositionspartei den am 30.09.2012 ausgelaufenen Vertrag für das Erstaufnahmelager in Horst verlängert und sogar erweitert hat. Das ist ein abgelegenes Lager für ankommende Asylbewerber*Innen in Mecklenburg-Vorpommern. Den Menschen dort ist der Zugang zu Beratungsstellen, Anwält*Innen, Krankenhäusern oder zu einer vernünftigen Schulbildung nahezu unmöglich. Sie sollen vom Rest der Gesellschaft isoliert werden.
    Auch im Umgang mit Roma, welche seit Jahrhunderten verfolgt werden und während des deutschen Faschismus systematisch ermordet wurden, zeigt die Stadt Hamburg unmenschliche Härte. So finden selbst im Winter Abschiebungen ganzer Familien nach Serbien, Mazedonien und in den Kosovo statt, wo Roma sich struktureller Diskriminierung und immer öfter auch rassistischer Gewalt gegenübersehen. 2011 und 2012 wurden aus Hamburg insgesamt 256 Menschen (fast nur Roma) nach Serbien und Mazedonien abgeschoben. Über 400 Menschen wurden zur sogenannten „freiwilligen Ausreise“ gezwungenen. Und selbst die 13 Hamburger Roma-Familien, die 2011/12 gemeinsam für ihren Aufenthalt gekämpft haben – unter anderem durch Petitionen an die Hamburger Bürgerschaft – wurden (bis auf eine Familie) alle zur Ausreise gezwungen oder abgeschoben.

    Rassismus bekämpfen – Solidarität mit dem refugee strike!
    Es gibt jedoch auch immer wieder Menschen, die sich der rassistischen Normalität widersetzen und für ein besseres Leben eintreten. In der Bewegung für die Verteidigung der Rechte von Geflüchteten haben sich z.B. Menschen aus verschiedenen Ländern zusammengeschlossen, um gegen die unmenschlichen Bedingungen zu protestieren, von denen sie unmittelbar betroffen sind. Die Geflüchteten setzen sich für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit ein. Wir unterstützen ausdrücklich die Forderungen dieser Proteste!

    • Den Stopp aller Abschiebungen
    • Die Abschaffung der Residenzpflicht
    • Die Abschaffung der Lagerpflicht und die Schließung aller Isolationslager!
    • Die Anerkennung aller Asylsuchenden als politische Geflüchtete

    Wir lassen uns nicht spalten! – Gemeinsam kämpfen wir für eine solidarische Gesellschaft, frei von jeglicher Form des Rassismus! Wir wollen eine Welt, in der Menschen und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen, nicht Profite und Machtinteressen!

    Der gesamte Aufruf findet sich hier.

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