Am 25. August 2006 feierten wir ein großes Kinderfest zum Abschied der Bibby Altona. Der Film dokumentiert die Arbeit der ersten zehn Jahre und gibt einen kleinen Einblick in das Leben auf den Schiffen. Wir haben ihn wieder entdeckt als wir hörten, dass in Hamburg wieder über neue “Wohnschiffe” für Geflüchtete nachgedacht wird.

Unterstützer_innen

Unsere Arbeit wird derzeit ermöglicht von

  • vielen Spender_innen und Freund_innen
  • der Aktion Mensch
  • der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg
  • der BürgerStiftung Hamburg
  • Conley's Helps!
  • der HIT Stiftung
  • der Jovita Kinder- und Jugendstiftung
  • der Jürgen Senpiel Stiftung
  • der preuschhofstiftung
  • der Ruckriegel Stiftung
  • der Sebastian Cobler Stiftung
  • dem Spendenparlament Hamburg
  • der Stiftung :do
  • der Stiftung Maritim Hermann & Milena Ebel
  • terre des hommes
    Eine Liste all unserer Partner_innen seit Beginn unserer Arbeit findet sich hier.
    Vielen Dank!

  • Ich will hier bleiben – Der Brief von Arijana – Ausstellung in der BallinStadt

    Die Fotoausstellung „Ich will hier bleiben – Der Brief von Arijana“ von Marily Stroux zeigt mit eindrücklichen Fotos die Geschichte und Situation der 14-jährigen Roma Arijana. Sie lebt in einer Geflüchtetenunterkunft in Hamburg und kämpft um ihre Rechte: …um das Recht auf Bildung und eine Zukunft ohne Rassismus.

    Noch bis zum 26. Februar wird die Sonderausstellung in Haus 3 des Museums BallinStadt kostenfrei zu sehen sein. Eine sehr sehenswerte Ausstellung, die wir euch allen nur empfehlen können!

    Veranstaltungshinweise: Welcome to Europe – Traces back to Lesvos 2015 – Journey back to the border und Konzert des EIS u.a. für das Wohnschiffprojekt

    Am Do. 17. Dezember um 19:00 findet im Kölibri/GWA St. Pauli eine Informationsveranstaltung statt, die wir euch allen sehr ans Herz legen:

    Welcome to Europe – Traces back to Lesvos 2015 – Journey back to the border

    Die Gruppe Welcome to Europe – Infomobile Griechenland – JOG erzählt mit Bildern und Geschichten von ihren Reisen zu Orten, an denen viele von ihnen einmal angekommen sind. lesvos.w2eu.net

    Zurück zu den Orten, an denen viele von uns zum ersten Mal in Europa ankamen. Diese Reise traten wir 2015 zum dritten Mal an und fuhren im August 2015 zum w2eu-Camp nach Lesvos. Wir trafen dort auf unglaubliche Zustände: Quasi stündlich ankommende Boote mit Geflüchteten und keine staatliche Unterstützung, eine humanitäre Krise dramatischen Ausmaßes. Solidarische Menschen, die versuchten zu unterstützen und eine sich fast täglich ändernde Lage. Viele faszinierende Menschen haben wir getroffen, und haben versucht, ein Tropfen im Ozean zu sein.
    Mit Bildern und Geschichten wollen wir von dieser Reise erzählen und auch Möglichkeiten, direkter aktiver Solidarität aufzeigen.


    Am Sonntag 20. Dezember 2015 findet in der Christianskirche am Klopstockplatz in Hamburg-Ottensen um 12 Uhr das traditionelle Friedenskonzert zum 4. Advent des Ersten Improvisierenden Streichorchester statt. Wie auch in den vergangenen Jahren unterstützt das EIS damit auch unsere Arbeit was uns sehr freut! Wir laden alle herzlich ein dabei zu sein und mit uns die Musik zu feiern.

     

    Das Hamburger SpendenParlament unterstützt unser neues Projekt „Erste Schritte…“!

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    Gestern abend konnten wir in der Sitzung des Hamburger SpendenParlament unser neues Projekt mit Minderjährigen Unbegleiteten Flüchtlingen in Hamburg vorstellen. Nach der Abstimmung können wir heute froh berichten: Wir können das Projekt mit Hilfe des SpendenParlaments starten! Wir freuen uns sehr!

    Vielen Dank auch an den Fotograf Thies Ibold, der uns das Bild von der Parlamentssitzung zur Verfügung stellte.

    Erste Schritte für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Hamburg

    Im Sommer wollen wir ein neues Angebot starten das sich an minderjährige unbegleitete Flüchtlinge richtet. Hierzu haben wir einen Antrag an das Hamburger Spendenparlament gestellt und sind schon auf die Entscheidung am 7. Juli gespannt!

    Eine Fahrt in ein kleines Dorf – Mädchenreise im Mai 2015

    Im Mai fand auch die Mädchenreise statt – auch diese ermöglicht mit der Hilfe von Aktion Mensch, der Jürgen Sengpiel Stiftung, der preuschhofstiftung und terre des hommes – hier nun ohne Vorrede der Bericht vom Reise-Team:

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    Wir trafen uns alle am ZOB zur Reise mit unserem eigenen Bus – der sogar an der Anzeigetafel angezeigt wurde. Es war ein aufregender Moment für alle, da die Gruppe sich nur in Teilen kannte. Dann ging es los. Ab der Abfahrt von der Autobahn begann der abenteuerliche Teil der Busfahrt. Der riesige Bus schlängelte sich durch die ungeteerten und schmalen Feldwege Brandenburgs. Sowohl wir als auch der Busfahrer hatten sehr viel Spass. Endlich waren die 22 Mitreisenden – Oh Hoppla, 21 Mitreisenden- sicher in Preddöhl angekommen, wo wir von zehn heulenden Huskies freundlich empfangen wurden.

    Wir verteilten uns dann – unter einigem hin-und hertragen von Matratzen – auf die sechs schönen Zimmer. Und bald schon wurden uns vom Kaninchen bis zu Eseln und Pferden sämtliche Tiere und die gesamte Anlage des großen Hofes vorgestellt: Hier konnten wir uns die nächsten Tage überall frei bewegen.

    Zum Mittagessen wurden nur Kuchen und Kaffee aufgetischt , da war der Hunger beim Abendbrot um so größer, sodass wir zweimal in der Küche Nachschlag holen mussten!

    Zum Glück gab’s später noch Stockbrot am Lagerfeuer, wo dann doch noch alle satt wurden und zur Verdauung wurden noch schaurige Gruselgeschichten erzählt.

    Am Montag nach dem Aufstehen, musste erstmal Zucker organisiert werden, denn nur süßer Tee weckt richtig!IMG_0412 IMG_0360

    Nach dem Frühstück kam es mit einer leichten Verspätung zum ersten Treffen mit den Tieren -Hunde und Pferde – des Hofes. Eine Gruppe näherte sich den total überdrehten und kaum den Spaziergang erwartenden Huskies, die sich nichts schöneres vorstellen können als über die Felder zu rennen – natürlich im Schlepptau die Mädchen, die so nicht anders konnten als das selbe zu tun.

    Die andere Hälfte lernte erst mal sich den Pferden anzunähern durch striegeln und putzen. Zum Reiten gehört halt nicht nur sich durch die Gegend tragen zu lassen. Trotz anfänglichem Respekt den Grossen Tieren gegenüber wollten fast alle aufs hohe Ross, und dies mit unzähligen Selfies dokumentiert wissen.

    Nach dem Mittagessen war ein Ausflug zum Badesee geplant, auf dessen Weg nutzten wir die einzige Möglichkeit um an Eis zu kommen und plünderten den kompletten Eisvorrat der Dorfkneipe Preddöhls. Den Zuckerhaushalt wieder aufgefüllt schlenderten wir gemütlich zum kleinen See wo wir uns gemeinsam eine gute Zeit machten.

    Am Abend machten wir einen Filmabend, wo erst ein Kurzfilm von S. gezeigt wurde:

    Gut zu Wissen: Ein Besuch bei der Frauenärztin. Durch den Film wurde eine angeregte Diskussion und ein Gruppengespräch mit Fragenrunde geführt was wir alle sehr spannend fanden.

    Den darauf folgenden Spielfilm, sahen die wenigsten bis zum Ende, da der Tag mit so viel frischer Luft, Natur und Aufregung dann doch erschöpfend war.

    Am Vormittag des dritten Tages wechselten die Gruppen von den Hunden zu den Pferden und andersrum. Dieses mal stand ein Ausritt mit den Pferden an und die Hunde durften sich ein kühlendes Bad im kleinen Bach gönnen. Nach dem anschliessende Kuscheln mit den Hunden wurden wunschgemäss Spaghetti aufgetischt, und dieses mal nicht zu wenig!

    Dann war erstmal chillen angesagt und alle ruhten sich bei 23° an der Sonne aus, bis auf ein kleines Fotoshooting in den gelb leuchtenden Rapsfelder ringsum Preddöhl.

    Nach der Siesta gab’s eine Rally mit Fragen rund um den Hof, die nur durch ein kurzes aber heftiges Sommergewitter gestoppt werden konnte!

    Wie von der Gruppe gewünscht, kochte ein Teil derer für uns alle Abendessen und wir wurden mit afghanischen Leckereien verwöhnt bis uns der Bauch fast platzte!

    Im Anschluss gab es die Preisverleihung der Rally mit tollen Gewinnen und eine Abschlussdisko mit Tanz und Performance.

    Alles in allem wurde viel gelacht, diskutiert, man hat neue Leute kennen gelernt und es war durchgehend eine super Stimmung.

    Am Tag der Abreise gab es einen letzten Ausflug mit den Tieren, ein lang ersehntes hastiges gemeinsames Grillen und Essen unter freiem Himmel, bevor uns der Bus wieder nach Hamburg zurück brachte. Der Abschied war hart weil wir uns alle so aneinander gewöhnt haben aber wir hatten das Gefühl alle hatten viel Spass und sich vom Alltag erholt und freuen sich auf die nächste Reise!

    Wir werden die Frauen vom Hof nie vergessen! Sie haben uns jeden Wunsch erfüllt und ganz nebenbei haben wir gelernt mit den Pferden zu sprechen und die Hunde zu lieben.

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    Und es gab noch etwas Besonderes, wie ein Mädchen nun schrieb:

    Das Schöne an der Natur war, dass die Menschen mehr miteinander gesprochen haben (gezwungen waren, weil es keinen Empfang gab). Da wir nur Mädchen waren, waren wir mehr wir selber, das heisst, dass wir entspannter waren und schlappe Klamotten anziehen konnten somit auch frei rumlaufen konnten. Alles in allem waren wir sehr happy und haben unsere Sorgen sowie Schule vergessen. Wir wollen wieder ZURÜCK !!

    Gruppenreise zum Weißenhäuser Strand

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    Vom 13. bis 17. Mai ging es dieses Jahr – ermöglicht durch die Hilfe der Aktion Mensch, der Jürgen Sengpiel Stiftung, der preuschhofstiftung und von terre des hommes – an den Weißenhäuser Strand. Wie immer haben wir die Betreuer_innen gebeten einen kurzen Bericht zu schreiben:

    Wir haben uns wieder am Hauptbahnhof getroffen und sind gemeinsam Richtung Weissenhäuser Strand Gefahren. Diesmal sollte anders werden als die letzten Male, und zwar wir haben im Vorfeld besprochen, dass wir uns um vieles selber kümmern. Wir willten selber Kochen und auch die Küche anschließend zu putzen. Auch diesmal stand das Soziale im Vordergrund und das gemeinsame Gefühl wurde weiter gestärkt.

    Sicherlich in der Theorie hatten wir alles geplant und verschiedene Ideen parat vorbereitet, aber wie das immer so ist, nach dem zweiten Tag waren wir schon mit unserem Latein am Ende, was das Essen betrifft und mussten uns Umorientieren. Das Kochen war dann doch nicht so einfach, aber wir haben es mit neuem Menüplan durchgezogen. Wir haben eine tolle Reise erlebt, abgesehen von dem Wetter, aber ansonsten waren wir alle höchst zufrieden und glücklich und wären gern noch paar Tage länger geblieben.
    Wir haben sehr viel Sport gemacht, wie Volleyball, Mini Golf und wir waren fast jeden Tag Schwimmen. Im Schwimmbad, denn bei dem Wetter war das auch die einzige Möglichkeit mit Wasser im Kontakt zu kommen…
    An einem Tag haben wir Gegrillt. Und wir haben auch viel Zeit am Strand verbracht, unabhängig vom Wetter. Wir hatten eine tolle Zeit und eine wunderbare Atmosphäre während der 5 Tage.

    Jahresbericht 2014

    Wie (fast) immer im April blicken wir zurück in einem kleinen Jahresbericht. Der Bericht des vergangenen Jahres findet sich hier.

    Ein paar Auszüge:

    Im vergangenen Jahr haben wir 14 wöchentliche Angebote durchgeführt und decken damit ein breites Spektrum ab. Dabei lassen sich klare Schwerpunkte in der Bildungsarbeit und in der Durchführung von Freizeitangeboten die in die neue Heimat Hamburg hinein gehen ausmachen.

    Die erste Mädchenreise des Wohnschiffprojekt war ein Riesenerfolg. Ein besonderes Zugehen auf die Eltern war im Vorfeld nötig, so dass auch Mädchen die an einer „gemischten“ Reise nicht hätten teilnehmen dürfen hier mitfahren konnten. So kam eine bunte Gruppe quer durch die verschiedenen Kulturen zustande, und keine der Teilnehmerinnen fiel aus oder sprang kurzfristig ab. Die Mädchen gaben dabei viele Impulse für die Gestaltung des Programms, so gab es einen „Mädchenabend“ mit Tanz und Styling aber auch viele lange Gespräche über den Umgang mit den Themen die sie beschäftigen in den verschiedenen Kulturen. Im laufenden Jahr wird es wieder eine Mädchenreise geben. Die Mädchen konnten sich hier bei der Suche nach einem Ziel einbringen und so geht es auf vielfachen Wunsch auf einen Bauernhof mit Pferden und Huskys.

    Angestoßen durch den Wunsch der Kinder im 2013 im Rahmen von „Mein Recht da zu sein“ neu geschaffenen Dokumentations-Team begannen wir im Frühjahr 2014 ein Skateboard-Angebot zu planen. Als die Mitarbeiter_innen zu Beginn der Planung in den anderen Kursen davon berichteten zeigte sich, dass der Wunsch nach einem solchen Angebot nicht nur in diesem einen Kurs besteht, sondern allgemein geteilt wurde. Heute haben wir mit dem Skateboard-Angebot ein attraktives Angebot für Kinder geschaffen, das am Wochenende den Billstieg verlässt und in der Gruppe mit Skateboard und dem ÖPNV die Stadt erkundet. Das mit Hilfe des Hamburger Spendenparlaments, der Ruckriegel Stiftung und Thomas I Punkt Moden realisierte Angebot eignet sich dabei sehr gut die Stadt zu erkunden und wird sehr gut angenommen, so dass wir diskutieren auch an anderen Standorten ähnliche Angebote zu schaffen. Heute – im April 2015 – freuen wir uns besonders dass das Angebot dank der preuschhofstiftung und CONLEY’S helps e.V. bis mindestens in den Sommer 2016 hinein gesichert ist.

    Der Bedarf an Angeboten wie sie das Wohnschiffprojekt durchführt ist nach wie vor sehr hoch. So lange es die Unterbringung von Flüchtlingsfamilien in lagerähnlichen Unterkünften gibt wird sich an dieser Tatsache auch nichts ändern. Leider wird es nicht möglich sein Angebote zu schaffen, die die mit der Wohnsituation einher gehenden negativen Folgen ausreichend abfedern. Dennoch und gerade deshalb sind der Erhalt der bestehenden Angebote und eine Erweiterung auch an neuen Standorten so wichtig. Die durch das engagierte Team und die geringe Größe des Vereins Wohnschiffprojekt Altona e.V. mögliche Flexibilität erwies sich hier auch im vergangenen Jahr wieder als Stärke. So konnten nicht nur kurzfristig neue Angebote geschaffen werden, ein deutliches Zeichen an die Kinder dass ihre Wünsche und Bedürfnisse ernst genommen werden, sondern auch viele Kinder und Jugendliche über die Kurse hinaus unterstützt werden.

    Das Jahr begann musikalisch – Charity Konzert für das WSP!

    Für das Wohnschiffprojekt begann das Jahr musikalisch – Conleys Helps veranstaltete ein Charity Konzert zu unseren Gunsten. Am 2. April wurde in St. Pauli  für den Skateboard-Kurs getanzt den wir im vergangenen Sommer starten konnten. Dank des Konzerts und der Hilfe der preuschhofstiftung ist die Arbeit des Skate-Teams nun bis in den Sommer 2016 gesichert! Wir freuen uns sehr.

    Bilder wurden an dem Abend übrigens eine ganze Menge gemacht. Diese findet ihr bei facebook.

    EIS – WSP – traditionelles Friedenskonzert zum 4. Advent!

    Am 21.12.2014 findet es wieder statt. Das traditionelle Friedenskonzert des Ersten Improvisierenden Streichorchester und wieder spielen die Musiker_innen für das Wohnschiffprojekt. Seit vielen Jahren bereitet uns das Orchester so ein besonderes Geschenk zum Jahresende.
    Auch das Orchester hat in diesem Jahr etwas besonderes zu feiern – denn es wird in 30 Jahre alt!

    Wir freuen uns sehr und laden herzlich ein zum Konzert am 21.12. um 12 Uhr in der Kirche der Stille, Helenenstr. 14.

    Die Kirche ist ganz in der Nähe der St. Johanniskirche in der das Konzert in den vergangenen Jahren oft stattfand und man geht dort möglichst auf Socken. Damit der Konzertgenuss nicht durch kalte Füße gestört wird empfiehlt es sich dicke Socken mitzunehmen. Einige davon gibt es natürlich auch vor Ort.

    Wir freuen uns schon sehr mit euch gemeinsam das Konzert zu hören!

    Einblick Kinder-Computer Alsterberg

    In der lagerähnlichen Unterkunft Alsterberg leben etwa 500 Geflüchtete. Hier bieten wir seit langem einen Kinder-Computer-Kurs an. Bilder sagen mehr als Worte, darum heute ein kleines „Panorama“ aus dem Computerraum.

    Alsterberg Computer Panorama